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Cable Scooting

Cable Scooting ist aus einer Situation entstanden, in der dem Sportler keine idealen Bedingungen zum Surfen geboten waren, es gab weder Wind noch Wellen. Es gibt ja so wunderbare Sportarten mit dem Board an der frischen Luft. Sie machen Spaß und man hat viel Action, ist draußen und kämpft mit den Elementen wie Wind, Wasser, Sand. Aber was tut der Sportler, wenn die Elemente streiken?

Der Surfer hat keinen Wind, der Wakeboarder kein Boot, der Rockboarder keine Steine und der Sandboarder keinen Sand, sodass keine dieser Fun- und Trendsportarten möglich ist. Dann greift man zum letzten Mittel und versucht es mit Cable Scooting.

Die erste Idee beim Cable Scooting war, sich mit seinem Board von einem Fahrrad ziehen zu lassen. Das Board hatte vorher noch 2 Räder montiert bekommen, eins vorne und eins hinten. Das funktionierte prima, der Schwachpunkt bei dieser Angelegenheit war jedoch der Fahrradfahrer - menschliches Versagen. Denn der Radfahrer versagte nach einiger Zeit kläglich. Der Scooter hatte richtig Spaß, da bekam der Radfahrer womöglich einen Krampf, er konnte jedenfalls nicht mehr. Also entschloss sich der Scooter dazu, aufzurüsten und sich ein Auto zu besorgen. Und siehe da, damit ging es wunderbar. Nach einigen Testfahrten und leider auch schmerzhaften Stürzen war dann die optimale Ausrüstung gefunden. Ein dehnbares Bunggee-Seil verbindet jetzt den Scooter mit dem Fahrzeug. Das bringt Power. Wenn das Auto ganz sachte anfährt und so um die 30km/h schnell fährt, dann kann der Scooter locker an die 80 km/h erreichen.

Durch das elastische Seil bekommt der Scooter mehr Schwung und kann sowohl Kurven fahren, als auch andere Kunststücke auf dem Board vollbringen. Auch Sprünge sind möglich. Es ist eben genau wie im Wasser, nur um einiges härter wenn man stürzt. Am besten ist es nach Angaben der Cable Scooter, wenn die Anfänger noch gar nicht von einer anderen Board Sportart vorbelastet sind. Denn dann würden sie sich voll auf das Gefühl des Gleitens auf dem Board einlassen und hätten weniger Schwierigkeiten, sich daran zu gewöhnen.

Auf Schutzkleidung wie Sturzhelm, Knie und Ellenbogenschoner sollte man auf keinen Fall verzichten. Auch ist nackte Haut verpönt. Bei einem Sturz können böse Schürfwunden entstehen, ähnlich wie bei einem Motorradfahrer, der mit kurzer Hose und T-Shirt stürzt. Der Cable Scooter sollte sich am besten ähnlich schützen. Ob ein Nierengurt auch angeraten ist, kommt auf die Geschwindigkeit an.

Es ist natürlich die Frage auf welchen Straßen man diesen Sport ausüben kann. Da werden Einschränkungen auf die Sportler zukommen. Aber hier ist Zuversicht angesagt. Wenn sich genügend Sportler finden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Parcours entstehen oder Rennen an den Rennstrecken stattfinden. Hockenheimring für Cable-Scooter - warum nicht? Warten wir es doch einfach mal ab, in wie weit sich diese neue verrückte Sportart sich durchsetzen kann.

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