Startseite »  Trendsport »  Wakeboarding

Wakeboarding

Wakeboarding ist sowohl aus dem Wasserskifahren wie aus dem Surfen entstanden. Ungeduldige Surfer, die bei einer Flaute auf Wellen warteten und unbedingt aufs Wasser wollten kamen auf die Idee, sich von einem Motorboot ziehen zu lassen. Dadurch entstand im Grunde die Sportart Wakeboarding, die immer mehr Anhänger fand und sich zu einer eigenständigen Sportart entwickelte.

Die Boards wurden modifiziert und so geändert, dass mit ihnen mehr möglich war, als mit einem Surfbrett, auf dem der Surfer ja frei steht. Beim Wakeboarding sind die Füße in Bindungen wie beim Wasserski befestigt. Das Board ist zwischen 110cm und 145 cm lang und ca. 40cm bis 45 cm breit.

Gezogen wird der Sportler von einem Motorboot. Die Geschwindigkeit beim Wakeboarden liegt zwischen 30 und 35 km/h. Man erreicht also Geschwindigkeiten, die nicht mehr ungefährlich sind. Deswegen werden auch häufig Boote oder Jetski ohne Schraubenantrieb benutzt. Damit ist die Gefahr, dass der Sportler sich beim Sturz durch das Boot verletzt, vermindert.

Wakeboarding ist eine Trendsportart geworden und es werden Kurse angeboten, die man im Urlaub wahrnehmen kann, um diese Sportart zu erlernen. Auch das Zubehörangebot ist riesig. Es hat sich schon eine ganze Industrie um diesen Sport entwickelt. Von den verschiedenen Brettern über das Zubehör wie Leinen und Haltegriffe bis hin zu den verschiedensten Schuhmodellen für Anfänger, Fortgeschrittene, Herren und Damen und bis hin zur Bekleidung. Es ist eben trendy.

Aber es ist auch ein ernsthafter Sport. Es finden viele Wettkämpfe statt, bei denen Aufsehen erregende Leistungen bewundert werden können. Die Sportler gleiten im Kielwasser des Bootes über die Wellen und zeigen Sprünge und Griffe, die artistisches Können erfordern. Oftmals sind in den Bahnen auch Hindernisse aufgebaut, wie man sie vom Wasserski kennt. Es gibt Rampen, die noch mal richtigen Schwung für die Sprünge geben und die Wertungen sind hart. Die Sprünge und Griffe werden nach Schwierigkeitsgrad bewertet. Ein Griff vorne an das Board bringt weniger Punkte als einer nach hinten, der wesentlich mehr Geschicklichkeit erfordert. Ebenso bei den Sprüngen. Es gibt Drehungen, Loopings und noch viel mehr. Es ist schon erstaunlich, was die Sportler an Leistung bieten.

Wer Lust hat, einmal Wakeboarding auszuprobieren, der hat bei uns die Möglichkeit es an einer der vielen Wasserskibahnen zu versuchen. Davon gibt es zahlreiche Anlagen. Dort werden die Boarder nicht von einem Boot, sondern von einer mechanischen Anlage gezogen. Oftmals sind diese Anlagen im Freizeitbereich von Seen zu finden. Auch hierbei werden schon Geschwindigkeiten von 30km/h erreicht. Hier wird der Boarder jedoch immer nur über den gleichen Kurs gezogen. Auf offenem Wasser hinter einem Boot ist es natürlich um einiges interessanter. Aber diese Möglichkeit ist ja schließlich, zumindest hierzulande, nicht ganzjährig gegeben. Da stellen diese Anlagen eine tolle Alternative dar. Für Fortgeschrittene sind auch hier Hindernisse wie Rampen etc. eingebaut, um den Sport abwechslungsreich zu gestalten.

Trackback-URL: http://www.sporttrends.info/index.php?p=articles&do=trackback&sid=48