Adventure Racing

Dabei gibt es die unterschiedlichsten Kombinationen beim Adventure Racing. So werden unter anderem Mountainbiking plus Rafting oder auch Inline Skating plus Floßbau in Kombination angeboten. Weitere Kombinationen können sich aus den Sportarten Kanu, Kajak, Trail Running als Disziplinen mit weiteren Spezialdisziplinen zusammensetzen. Zu den Spezialdisziplinen können außer dem Floßbau auch Seilaktivitäten, Canyoning oder Klettern gehören. Je nach Austragungsort des Adventure Racings gibt es also die unterschiedlichsten Zusammensetzungen der Sportarten, die sowohl für die Zuschauer, als auch für die Sportler viel Abwechslung bieten. Vor allem werden die Sportler durch die unterschiedlichen Disziplinen und Sonderdisziplinen immer wieder aufs Neue vor Herausforderungen gestellt, die es zu bewältigen gilt.
Beim Adventure Racing kommt es nicht auf die Leistung oder Ausdauer des Einzelnen an – hier ist absoluter Teamgeist gefordert. Dabei werden die gegnerischen Mannschaften natürlich immer genau im Blickfeld behalten. Für Naturfreaks ist diese Extremsportart sicher ein absolutes Highlight, denn oft führen die Touren an einzigartigen Landschaften und Naturschönheiten vorbei. Im Teamwork beim Adventure Racing ist es wichtig, dass eine geschickte Planung der Strecken und beste Orientierungsfähigkeiten bei den Teams vorhanden sind. Nur wer beim Adventure Racing auf den entsprechenden Teamgeist setzen kann, hat letztendlich die Chance auf den Sieg des Wettbewerbs. Eine falsche Planung oder fehlende Orientierung wird jedes Team wieder in der Position zurückwerfen. Die Motivation der Teams beim Adventure Racing ist absolut hoch – nur so können auch die Höchstleistungen der Teams vollbracht werden. Die Teilnehmer am Adventure Racing sind mit solch einer Begeisterung beim Wettbewerb dabei, dass die vielen Erlebnisse auf der Strecke sicher für unvergessliche Erinnerungen sorgen.
Von den Teilnehmern am Adventure Racing wird keinesfalls verlangt, als Multitalent zu fungieren – dafür sollten die Sportler aber entsprechenden Spaß an den abwechselnden sportlichen Herausforderungen mitbringen. Die Extremsportart Adventure Racing wird in Teams bewältigt. Dabei können Zweier-, Dreier oder auch Vierer-Teams die jeweiligen Streckenabschnitte gemeinsam meistern. Zur Grundausrüstung beim Adventure Racing gehören neben den notwendigen Sportutensilien auch immer eine Karte, ein Kompass und mittlerweile auch häufig ein GPS-Navigationsgerät. Schließlich werden die Adventure Racings auf Strecken von einem Checkpoint zum nächsten durchgeführt. Dabei gehört auch ein so genanntes Road Book zur Standardausrüstung der Teilnehmer am Adventure Racing. Nur so kann auch belegt werden, dass die entsprechenden Checkpoints passiert wurden und vor allem zu welchem Zeitpunkt. Denn schließlich spielt die Zeit beim Adventure Racing natürlich eine große Rolle. Das Team, das alle Anforderungen zuerst geschafft hat und alle Belege der Checkpoints vorweisen kann, geht als Sieger des Wettbewerbs dieser Extremsportart hervor. Je nach Austragungsland des Adventure Racings führen die zu bewältigenden Strecken querfeldein oder über Feld-, Wander- oder auch Radwege.
In Deutschland werden mit der neuen Auszeichnung der R’adys Trophy, die es in dem Wettbewerb zu gewinnen gilt, zum ersten Mal gleich vier weitere Adventure Races ausgetragen. Die zunehmende Beliebtheit dieser neuen Extremsportart sorgt entsprechend auch für hohe Teilnehmerzahlen, die natürlich die Trophäe gewinnen wollen. Dabei ist es absolut nicht notwendig, in jeder Sportart absoluter Spitzenreiter oder gar ein Allroundgenie zu sein. Aufgrund der Betreuung der Disziplinen sind keinerlei Spezialkenntnisse erforderlich. Letztendlich geht es um den Spaß des Wettbewerbs und wer dabei noch die R’adys Trophy gewinnt, kann natürlich mit Stolz auf die Leistung seines Teams erfüllt sein.
Bei der R’adys Trophy gibt es 2 verschiedene Klassen. Die Challenger-Klasse ist mit einer Streckenlänge von 50 km und der Bewältigung von 1.000 m Höhenunterschied eine absolute Herausforderung, der sich gerne die Neueinsteiger im Adventure Racing stellen. Die Master-Klasse innerhalb der R’adys Trophy stellt bereits eine weitaus höhere Herausforderung dar. Hier melden sich meist die bereits erfahrenen Adventure Racer an. Schließlich gilt es bei der Master-Klasse darum, eine Streckenlänge von 100 km und einen Höhenunterschied von 4.000 m zu bewältigen. Das erste Adventure Racing der heutigen R’adys Trophy fand im Jahr 2006 in Mittenwald und Seefeld statt. In 2007 folgte dann ein weiteres Rennen im Tiroler Oberland. Der große Ansturm der begeisterten Anhänger des Adventure Racings sorgte dafür, dass sich der Hersteller von Outdoor-Bekleidung R’adys zum Sponsor für die Adventure Racings erklärte. Der 2. große Sponsor der Adventure Racings ist Globetrotter, der als Favorit im Outdoorfachhandel gilt. Noch viele weitere Sponsoren konnten für die Wettbewerbe des Adventure Racings gewonnen werden, was sehr viel über die zunehmende Popularität dieser bereits seit 15 Jahren existierenden Extremsportart aussagt.











